FAQ
Alles Wissenswerte rund um den Cube
Ja, das ist problemlos möglich. Durch ein integriertes Schallschutzkonzept werden die geltenden Schallgrenzwerte bereits in wenigen Metern Abstand eingehalten. Enercube zählt zu den leisesten Anlagen am Markt. Abhängig von den örtlichen Bauwidmungsvorgaben reichen in vielen Fällen Abstände von rund 5 m aus. In speziellen Situationen können Schallsimulationen gemeinsam mit Amtssachverständigen erforderlich sein.
Ja, und häufig sogar mit sehr günstigen Heizkosten. Laut einer Studie von Techem sind rund 90 % der Wohngebäude in Deutschland durch den Austausch einzelner Heizkörper wärmepumpentauglich und können mit einer Vorlauftemperatur von etwa 55 °C betrieben werden.
Ja. Die Wärmepumpen können grundsätzlich Vorlauftemperaturen von bis zu 70 °C erreichen. Für den Heizbetrieb wird jedoch empfohlen, die Anlage auf etwa 55 °C Vorlauf bei den kältesten Auslegungstemperaturen auszulegen. So lassen sich hohe Wirkungsgrade mit Jahresarbeitszahlen von etwa 3,5 bis 4,5 erzielen, während gleichzeitig möglichst wenige Heizkörper getauscht werden müssen. Dies stellt in der Praxis das wirtschaftliche Optimum dar.
Ja, die Anlagen sind absolut zukunftssicher. Sie arbeiten mit dem umweltfreundlichen Kältemittel Propan (R290), das von zukünftigen Verboten wie der F-Gas-Verordnung oder der PFAS-Verordnung ausgenommen ist.
Durch ein integriertes Sicherheitskonzept ist der Einsatz des brennbaren Kältemittels unbedenklich möglich. Die Füllmenge pro Wärmepumpe liegt unter 5 kg und ist damit deutlich geringer als bei herkömmlichen Gasgrillern mit etwa 10 kg Propan. Es ist eine sogenannte Sicherheitszone einzuhalten, die einen Abstand von rund 1,3 m um den Cube vorsieht. Zudem dürfen sich in diesem Bereich keine Gebäudeöffnungen, Senken zur Ansammlung des Kältemittels oder Zündquellen befinden.
Die enge Zusammenarbeit mit Experten aus Normenausschüssen sowie Ingenieurbüros für Gutachten gewährleistet die sichere Integration des natürlichen und zukunftsfähigen Kältemittels R290. Dieses ist seit vielen Jahren erprobt; das sehr ähnliche Kältemittel Butan wird beispielsweise aufgrund der FCKW-Verbote bereits seit Langem in Kühlschränken in geringen Füllmengen eingesetzt.
Die Anlagen sind grundsätzlich alle mit dem Internet verbunden und werden kontinuierlich von unseren Experten überwacht. Viele Fehler werden bereits durch die digitale Anlagenüberwachung erkannt und behoben, bevor sie von den Bewohnerinnen wahrgenommen werden.
Die Wartung vor Ort kann entweder selbst durchgeführt oder über uns gemeinsam mit unseren Partnern organisiert werden.
Ja. Durch die mobile Aufstellung lassen sich alternative Finanzierungsmodelle deutlich einfacher umsetzen als bei klassischen, fest im Gebäude installierten Heizungsanlagen. Ob Kauf, Leasing, Wärmeverkauf oder Miete – gemeinsam mit unseren Partnern finden wir eine passende Lösung.
Ja, definitiv. Mehrere Projektbeispiele zeigen, dass dies auch wirtschaftlich sehr gut umsetzbar ist. Voraussetzung ist lediglich ausreichend Platz im Außenbereich, dann können die Gebäude zuverlässig beheizt werden.
- Ausreichend Platz im Außenbereich (Schallabstände, keine Kollision mit Infrastrukturleitungen im Erdreich)
- Ausreichender Stromanschluss
- Abstimmung mit der Baubehörde
- Koordination der Arbeiten vor Ort
- Wärmepumpentauglichkeit des Gebäudes (empfohlen: Heizungsvorlauftemperatur von maximal 55 °C)
Ja. Die Wärmequelle Luft ist sehr effizient, da sie in vielen Regionen über das Jahr hinweg durchschnittlich etwa 10 °C aufweist und im Winter im Mittel bei rund 4 °C liegt. Damit bewegt sie sich temperaturmäßig nahe an der Erdwärme.
So lassen sich in vielen Anlagen hohe Wirkungsgrade mit Jahresarbeitszahlen von etwa 3,5 unter Altbaubedingungen bis zu 6 im Neubau erreichen.
In der Regel lohnt sich die Evaluierung einer Einbindung bestehender Gaskessel im Bivalenzbetrieb ab einer Heizlast von etwa 120 kW. Unterhalb dieser Leistung sind der Aufwand für eine hydraulisch optimierte Einbindung sowie die laufenden Wartungskosten meist nicht wirtschaftlich. Häufig ist ein monovalenter oder monoenergetischer Betrieb beziehungsweise ein bivalent-paralleler Betrieb mit Heizstäben wirtschaftlich günstiger und einfacher umzusetzen als eine Spitzenlastdeckung mit bestehenden Kesseln unter 120 kW.
Ja. Bei PV-Überschuss kann die Wärmepumpe den überschüssigen Strom gezielt nutzen und beispielsweise die Solltemperatur anheben. Die Signalübertragung erfolgt entweder über Modbus oder über einen potenzialfreien Kontakt.
In der Regel werden die Anlagen als technische Anlagen eingestuft und sind daher in vielen Städten und Gemeinden lediglich anzeigepflichtig – erfahrungsgemäß in über 70 % der Projekte.
Ist dennoch eine Bewilligung erforderlich, lässt sich diese meist sehr einfach umsetzen, da die Anlagen stark standardisiert und stets gleich aufgebaut sind. Zusätzliche Optionen wie ein Gründach oder eine Holzfassade erleichtern häufig die Abstimmung mit den Baubehörden.